PortableDSL: tragbare Modems für Breitband-Internet

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Wer das Internet nicht nur über den heimischen DSL-Anschluss besuchen möchte, der ist meist auf öffentliche Hotspots angewiesen, für die oft gesonderte Gebühren gezahlt werden müssen. Für Abhilfe können portable Anschlüsse sorgen: Um die Breitbandverbindung zum Internet von verschiedenen Orten aus herstellen zu können, wird ein tragbares Modem von geringer Größe mitgeführt. Ermöglicht werden Datenübertragungsraten von bis zu 1024 kbit/s (Download) bzw. 128 kbit/s (Upload), alternativ kann auch ein Zugang mit ISDN-Geschwindigkeiten erworben werden. Die ersten entsprechenden Modems kamen bereits im Jahre 2004 auf den Markt. Obwohl der Datenanschluss die Bezeichnung DSL im Namen trägt, ist er eher mit dem Übertragungsstandard UMTS verwandt, mit dessen Hilfe die Daten übermittelt werden.

Die portablen Internet-Anschlüsse sind nicht “mobil” im eigentlichen Sinne: Sie können an verschiedenen Orten genutzt werden, jedoch nicht von unterwegs aus – bewegt sich der Nutzer über eine Sektorengrenze hinaus, so beeinträchtigt dies die Verbindung: Nach einer Trennung erfolgt dann die Einwahl in den neuen Funksektor. Die monatlichen Kosten eines portablen DSL-Anschlusses sind relativ moderat, allerdings fallen zusätzliche Kosten für die Einrichtung und für das tragbare Modem an. Die Stromversorgung des Modems wird – ähnlich wie beim Laptop – entweder über ein Netzteil oder einen integrierten Akku bewerkstelligt.

Mit einem DSL Speedtest kann man die DSL Geschwindigkeit ermitteln lassen. Die Digital Subscriber Line (DSL) zählt weiterhin zu den am häufigsten genutzten Zugängen auf dem Breitbandmarkt: Ende des Jahres 2009 wurden in Deutschland mehr als 24 Millionen Breitband-Zugänge gezählt, bei etwa 22 Millionen davon handelte es sich um DSL-Anschlüsse. Der Erfolg liegt unter anderem darin begründet, dass meist keine Veränderungen am bestehenden Leitungsnetz vorgenommen werden müssen, da DSL bereits verlegte Telefonkabel nutzt. Häufig werden bei den Providern komplette Angebotspakete gebucht, die zusätzlich einen Telefonanschluss sowie entsprechende Flatrates für Telefonie und Internet-Nutzung beinhalten. Verschiedene Arten der DSL-Technik werden durch diverse, der Abkürzung “DSL” vorangestellte Buchstaben gekennzeichnet – Beispiele sind VDSL oder HDSL, die sich unter anderem durch die möglichen Übertragungsgeschwindigkeiten unterscheiden können.

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